
Neurofeedback ist ein anerkanntes, wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das die Selbstregulation des Gehirns unterstützen kann. In meiner Praxis setze ich dieses Verfahren im Rahmen eines psychotherapeutischen, heilkundlichen Behandlungsansatzes ein.
Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen bei Kindern und Erwachsenen sowie auf der Verbesserung von Stresssituationen, Aufmerksamkeits- & Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe, Schlafproblemen sowie emotionaler Dysregulation.



Was ist Neurofeedback
Unser Gehirn ist äußerst flexibel, verändert sich stetig und bildet jeden Tag neue neuronale Verbindungen. Diese Anpassungsfähigkeit nennt man Neuroplastizität. Genau an dieser Eigenschaft setzt Neurofeedback an und nutzt sie gezielt für ein Training des Gehirns. Neurofeedback ist eine anerkannte und bereits seit vielen Jahrzehnten wissenschaftlich untersuchte Therapie. Es handelt sich hierbei um eine sanfte und schmerzfreie Methode, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen angewendet wird.
Beim Neurofeedback werden mithilfe eines Elektroenzephalograms (EEG) nichtinvasiv Gehirnaktivitäten gemessen und in Echtzeit über einen Bildschirm zurückgemeldet. Durch dieses unmittelbare Feedback kann der/die Trainierende Schritt für Schritt lernen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstregulation aktiv zu verbessern und innere Ruhe zu fördern. Ähnlich wie beim Erlernen neuer Bewegungsabläufe werden dabei bestimmte Gehirnaktivitäten Schritt für Schritt trainiert und, durch operante Konditionierung, automatisiert. Das Gehirn trainiert so, leichter den erwünschten Zustand zu erreichen.
Neurofeedback Sitzung
Der/die Trainierende sitzt entspannt in einem bequemen Sessel vor einem Bildschirm. Es werden Elektroden am Kopf angebracht, welche die elektrische Gehirnaktivität in Form von Wellen messen, völlig schmerzfrei und nicht-invasiv. Diese Wellen haben verschiedene Frequenzen, die je nach mentalem Zustand unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Wichtig: Nicht nur einzelne Frequenzen sind entscheidend, sondern ihr Verhältnis zueinander sowie der Kontext. Die gemessenen Signale werden auf dem Bildschirm vor dem/der Trainierenden sichtbar gemacht. Es findet eine fortlaufende Analyse der Signale statt, welche prüft: Entspricht die aktuelle Gehirnaktivität dem gewünschten Zustand? Ist dies der Fall, bekommen die Trainierenden sofort eine unmittelbare Belohnung durch positives Feedback, basierend auf dem Prinzip der operanten Konditionierung.
Ein einfaches Beispiel: Der/die Trainierende sieht auf dem Bildschirm eine Rakete. Wenn das Gehirn im erwünschten Zielbereich aktiv ist, hebt die Rakete ab. Das Gehirn lernt: So muss ich arbeiten, damit es weiter geht. Es trainiert hier implizit, also im Unterbewusstsein. Dadurch, dass bestimmte Aktivitätsmuster immer wieder durch positives Echtzeit-Feedback belohnt werden, können nachhaltig neuronale Veränderungen geschaffen werden. Das Gehirn kann dadurch dauerhaft neue Muster erlernen und danach auch im Alltag in den erwünschten Zustand gelangen.
Therapieverlauf
1. Unverbindliche Anfrage über das Kontaktformular oder telefonisch zur Terminierung eines Erstgesprächs.
2. Ausführliches Erstgepräch mit Anamnese, quantitativem Aufnahme-EEG sowie Aufmerksamkeitstests und kurzem Probetraining. Dauer: circa 120min.
3. Festlegung eines individuellen Therapieplans. Die Therapie umfasst mehrere Sitzungen mit regelmäßiger Verlaufskontrolle. Erfahrungsgemäß sind 15-20 Sitzungen ausreichend, 1-2 mal wöchentlich. Dauer: 50min pro Sitzung.
Neurofeedback Analyse
Beim Erstgespräch erfolgt die Durchführung einer quantitativen EEGAnalyse (qEEG). qEEG steht für quantitatives Elektroenzephalogramm. Dabei wird die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen und anschließend mithilfe computerbasierter Verfahren analysiert und statistisch ausgewertet. Wozu wird qEEG im Neurofeedback verwendet? Das qEEG dient im Neurofeedback vor allem als Grundlage für eine individuelle Trainingsplanung.
Es hilft dabei:
individuelle Gehirnaktivitätsmuster sichtbar zu machen
funktionelle Ungleichgewichte zu erkennen
Trainingsziele gezielt festzulegen
Neurofeedback-Protokolle individuell anzupassen
Kurz gesagt: Das qEEG macht sichtbar, wie das Gehirn arbeitet und hilft dabei, das Training präzise darauf abzustimmen.
Welche Informationen liefert ein qEEG?
Ein qEEG kann unter anderem zeigen:
Über- oder Unteraktivität bestimmter Gehirnregionen
Ungleichgewichte zwischen den Gehirnhälften
Auffälligkeiten in bestimmten Frequenzbereichen
(z. B. Alpha, Beta, Theta)
Muster, die mit Konzentration, Stress oder Schlaf in Verbindung stehen können
Warum ist das im Neurofeedback wichtig?
Neurofeedback ist am effektivsten, wenn es individuell auf die Gehirnaktivität abgestimmt wird.
Das qEEG ermöglicht:
ein personalisiertes Training
eine gezieltere Ansprache der zugrunde liegenden Regulationsmuster
eine objektive Verlaufsbeurteilung über die Zeit
Ergänzend wird ein sogenanntes Brain Mapping erstellt, das diese Aktivitätsmuster anschaulich darstellt und als Grundlage für eine personalisierte Therapieplanung dienen kann.
Zur weiteren Differenzierung kognitiver Funktionen werden standardisierte Aufmerksamkeitstests durchgeführt. Diese helfen dabei, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeitssteuerung präzise zu erfassen. Auf Basis der kombinierten Ergebnisse und des individuellen Beschwerdebildes entwickeln wir gemeinsam ein abgestimmtes Neurofeedback-Training zur gezielten Förderung der Selbstregulation des Gehirns.
Für wen ist Neurofeedback geeignet
Neurofeedback ist grundsätzlich für alle Menschen geeignet, die ihre mentale Selbstregulation, Konzentrationsfähigkeit oder innere Balance verbessern und Gehirnaktivität trainieren wollen. Bis ins hohe Alter kann man Neurofeedback anwenden und davon profitieren. Im Normalfall kann man Neurofeedback ab 6 Jahren sinnvoll nutzen. In bestimmten Fällen kann es aber auch möglich sein, früher mit Neurofeedback zu
arbeiten.
Wichtige Hinweise:
Neurofeedback ist ein unterstützendes Verfahren und ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Die Wirksamkeit kann individuell unterschiedlich sein. Vor Beginn der Behandlung erfolgt ein ausführliches Erstgespräch zur Klärung der Eignung.
Vorteile von Neurofeedback
1. Neurofeedback ist eine nicht-medikamentöse Form der Therapie, kann jedoch auch ergänzend zu medikamentösen Therapien durchgeführt werden.
2. Neurofeedback ist schmerzfrei und nicht-invasiv.
3. Bei Neurofeedback übernimmt der/die Trainierende selbst die aktive Rolle bei der Therapie. Man kann also wirklich von Training des Gehirns sprechen.
4. Bei Neurofeedback treten im Grunde kaum bis keine Nebenwirkungen auf. Einzig leichte Kopfschmerzen oder Müdigkeit können vorkommen, lassen sich aber meist auf die Konzentration beim Training zurückführen.
5. Auch ohne Diagnose kann Neurofeedback durchgeführt werden und vielfältige positive und therapeutisch relevante Effekte unterstützen.
6. Die nachhaltige Wirksamkeit von Neurofeedback wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
Evidenz von Neurofeedback
Neurofeedback wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere Aufmerksamkeit, Selbstregulation und kognitive Funktionen positiv beeinflusst
werden können.
Ausgewählte Studien:
Neurofeedback bei Aufmerksamkeit und ADHS
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann bei Kindern und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsproblemen zu Verbesserungen in Aufmerksamkeit und Selbstregulation führen, insbesondere bei Training über mehrere Wochen.
Sensorimotor-Rhythm (SMR) Neurofeedback
Zentrale Ergebnisse: SMR-Neurofeedback zeigt positive Effekte auf Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und teils auch auf Schlaf- und Stressregulation.
Neurofeedback und Gedächtnisleistung
Zentrale Ergebnisse: Training bestimmter EEG-Frequenzen kann mit Verbesserungen im Arbeits- und Episodengedächtnis verbunden sein.
EEG-Frequenzen & kognitive Funktionen
Zentrale Ergebnisse: Unterschiedliche Gehirnfrequenzen beeinflussen verschiedene kognitive Leistungen unterschiedlich stark; Neurofeedback kann diese gezielt modulieren.
Neurofeedback und motorisches Lernen
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann motorisches Lernen und Bewegungspräzision verbessern, insbesondere durch gezielte Aktivitätsrückmeldung.
Neurofeedback bei Kindern
Emotionale Selbstregulation (EEG + fMRI)
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann Hirnaktivität in Emotionsnetzwerken messbar verändern und die Selbstregulation verbessern.
Konnektivitätsbasiertes Neurofeedback
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann funktionelle Verbindungen zwischen Hirnarealen beeinflussen und dadurch die emotionale Stabilität unterstützen.

Neurofeedback ist ein anerkanntes, wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das die Selbstregulation des Gehirns unterstützen kann. In meiner Praxis setze ich dieses Verfahren im Rahmen eines psychotherapeutischen, heilkundlichen Behandlungsansatzes ein.
Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörungen bei Kindern und Erwachsenen sowie auf der Verbesserung von Stresssituationen, Aufmerksamkeits- & Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe, Schlafproblemen sowie emotionaler Dysregulation.



Was ist Neurofeedback
Unser Gehirn ist äußerst flexibel, verändert sich stetig und bildet jeden Tag neue neuronale Verbindungen. Diese Anpassungsfähigkeit nennt man Neuroplastizität. Genau an dieser Eigenschaft setzt Neurofeedback an und nutzt sie gezielt für ein Training des Gehirns. Neurofeedback ist eine anerkannte und bereits seit vielen Jahrzehnten wissenschaftlich untersuchte Therapie. Es handelt sich hierbei um eine sanfte und schmerzfreie Methode, die sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen angewendet wird.
Beim Neurofeedback werden mithilfe eines Elektroenzephalograms (EEG) nichtinvasiv Gehirnaktivitäten gemessen und in Echtzeit über einen Bildschirm zurückgemeldet. Durch dieses unmittelbare Feedback kann der/die Trainierende Schritt für Schritt lernen, Aufmerksamkeit, Konzentration und Selbstregulation aktiv zu verbessern und innere Ruhe zu fördern. Ähnlich wie beim Erlernen neuer Bewegungsabläufe werden dabei bestimmte Gehirnaktivitäten Schritt für Schritt trainiert und, durch operante Konditionierung, automatisiert. Das Gehirn trainiert so, leichter den erwünschten Zustand zu erreichen.
Neurofeedback Sitzung
Der/die Trainierende sitzt entspannt in einem bequemen Sessel vor einem Bildschirm. Es werden Elektroden am Kopf angebracht, welche die elektrische Gehirnaktivität in Form von Wellen messen, völlig schmerzfrei und nicht-invasiv. Diese Wellen haben verschiedene Frequenzen, die je nach mentalem Zustand unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Wichtig: Nicht nur einzelne Frequenzen sind entscheidend, sondern ihr Verhältnis zueinander sowie der Kontext. Die gemessenen Signale werden auf dem Bildschirm vor dem/der Trainierenden sichtbar gemacht. Es findet eine fortlaufende Analyse der Signale statt, welche prüft: Entspricht die aktuelle Gehirnaktivität dem gewünschten Zustand? Ist dies der Fall, bekommen die Trainierenden sofort eine unmittelbare Belohnung durch positives Feedback, basierend auf dem Prinzip der operanten Konditionierung.
Ein einfaches Beispiel: Der/die Trainierende sieht auf dem Bildschirm eine Rakete. Wenn das Gehirn im erwünschten Zielbereich aktiv ist, hebt die Rakete ab. Das Gehirn lernt: So muss ich arbeiten, damit es weiter geht. Es trainiert hier implizit, also im Unterbewusstsein. Dadurch, dass bestimmte Aktivitätsmuster immer wieder durch positives Echtzeit-Feedback belohnt werden, können nachhaltig neuronale Veränderungen geschaffen werden. Das Gehirn kann dadurch dauerhaft neue Muster erlernen und danach auch im Alltag in den erwünschten Zustand gelangen.
Therapieverlauf
1. Unverbindliche Anfrage über das Kontaktformular oder telefonisch zur Terminierung eines Erstgesprächs.
2. Ausführliches Erstgepräch mit Anamnese, quantitativem Aufnahme-EEG sowie Aufmerksamkeitstests und kurzem Probetraining. Dauer: circa 120min.
3. Festlegung eines individuellen Therapieplans. Die Therapie umfasst mehrere Sitzungen mit regelmäßiger Verlaufskontrolle. Erfahrungsgemäß sind 15-20 Sitzungen ausreichend, 1-2 mal wöchentlich. Dauer: 50min pro Sitzung.
Neurofeedback Analyse
Beim Erstgespräch erfolgt die Durchführung einer quantitativen EEGAnalyse (qEEG). qEEG steht für quantitatives Elektroenzephalogramm. Dabei wird die elektrische Aktivität des Gehirns gemessen und anschließend mithilfe computerbasierter Verfahren analysiert und statistisch ausgewertet. Wozu wird qEEG im Neurofeedback verwendet? Das qEEG dient im Neurofeedback vor allem als Grundlage für eine individuelle Trainingsplanung.
Es hilft dabei:
individuelle Gehirnaktivitätsmuster sichtbar zu machen
funktionelle Ungleichgewichte zu erkennen
Trainingsziele gezielt festzulegen
Neurofeedback-Protokolle individuell anzupassen
Kurz gesagt: Das qEEG macht sichtbar, wie das Gehirn arbeitet und hilft dabei, das Training präzise darauf abzustimmen.
Welche Informationen liefert ein qEEG?
Ein qEEG kann unter anderem zeigen:
Über- oder Unteraktivität bestimmter Gehirnregionen
Ungleichgewichte zwischen den Gehirnhälften
Auffälligkeiten in bestimmten Frequenzbereichen
(z. B. Alpha, Beta, Theta)
Muster, die mit Konzentration, Stress oder Schlaf in Verbindung stehen können
Warum ist das im Neurofeedback wichtig?
Neurofeedback ist am effektivsten, wenn es individuell auf die Gehirnaktivität abgestimmt wird.
Das qEEG ermöglicht:
ein personalisiertes Training
eine gezieltere Ansprache der zugrunde liegenden Regulationsmuster
eine objektive Verlaufsbeurteilung über die Zeit
Ergänzend wird ein sogenanntes Brain Mapping erstellt, das diese Aktivitätsmuster anschaulich darstellt und als Grundlage für eine personalisierte Therapieplanung dienen kann.
Zur weiteren Differenzierung kognitiver Funktionen werden standardisierte Aufmerksamkeitstests durchgeführt. Diese helfen dabei, Konzentrationsfähigkeit, Reaktionsvermögen und Aufmerksamkeitssteuerung präzise zu erfassen. Auf Basis der kombinierten Ergebnisse und des individuellen Beschwerdebildes entwickeln wir gemeinsam ein abgestimmtes Neurofeedback-Training zur gezielten Förderung der Selbstregulation des Gehirns.
Für wen ist Neurofeedback geeignet
Neurofeedback ist grundsätzlich für alle Menschen geeignet, die ihre mentale Selbstregulation, Konzentrationsfähigkeit oder innere Balance verbessern und Gehirnaktivität trainieren wollen. Bis ins hohe Alter kann man Neurofeedback anwenden und davon profitieren. Im Normalfall kann man Neurofeedback ab 6 Jahren sinnvoll nutzen. In bestimmten Fällen kann es aber auch möglich sein, früher mit Neurofeedback zu
arbeiten.
Wichtige Hinweise:
Neurofeedback ist ein unterstützendes Verfahren und ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Die Wirksamkeit kann individuell unterschiedlich sein. Vor Beginn der Behandlung erfolgt ein ausführliches Erstgespräch zur Klärung der Eignung.
Vorteile von Neurofeedback
1. Neurofeedback ist eine nicht-medikamentöse Form der Therapie, kann jedoch auch ergänzend zu medikamentösen Therapien durchgeführt werden.
2. Neurofeedback ist schmerzfrei und nicht-invasiv.
3. Bei Neurofeedback übernimmt der/die Trainierende selbst die aktive Rolle bei der Therapie. Man kann also wirklich von Training des Gehirns sprechen.
4. Bei Neurofeedback treten im Grunde kaum bis keine Nebenwirkungen auf. Einzig leichte Kopfschmerzen oder Müdigkeit können vorkommen, lassen sich aber meist auf die Konzentration beim Training zurückführen.
5. Auch ohne Diagnose kann Neurofeedback durchgeführt werden und vielfältige positive und therapeutisch relevante Effekte unterstützen.
6. Die nachhaltige Wirksamkeit von Neurofeedback wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
Evidenz von Neurofeedback
Neurofeedback wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass insbesondere Aufmerksamkeit, Selbstregulation und kognitive Funktionen positiv beeinflusst
werden können.
Ausgewählte Studien:
Neurofeedback bei Aufmerksamkeit und ADHS
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann bei Kindern und Erwachsenen mit Aufmerksamkeitsproblemen zu Verbesserungen in Aufmerksamkeit und Selbstregulation führen, insbesondere bei Training über mehrere Wochen.
Sensorimotor-Rhythm (SMR) Neurofeedback
Zentrale Ergebnisse: SMR-Neurofeedback zeigt positive Effekte auf Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und teils auch auf Schlaf- und Stressregulation.
Neurofeedback und Gedächtnisleistung
Zentrale Ergebnisse: Training bestimmter EEG-Frequenzen kann mit Verbesserungen im Arbeits- und Episodengedächtnis verbunden sein.
EEG-Frequenzen & kognitive Funktionen
Zentrale Ergebnisse: Unterschiedliche Gehirnfrequenzen beeinflussen verschiedene kognitive Leistungen unterschiedlich stark; Neurofeedback kann diese gezielt modulieren.
Neurofeedback und motorisches Lernen
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann motorisches Lernen und Bewegungspräzision verbessern, insbesondere durch gezielte Aktivitätsrückmeldung.
Neurofeedback bei Kindern
Emotionale Selbstregulation (EEG + fMRI)
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann Hirnaktivität in Emotionsnetzwerken messbar verändern und die Selbstregulation verbessern.
Konnektivitätsbasiertes Neurofeedback
Zentrale Ergebnisse: Neurofeedback kann funktionelle Verbindungen zwischen Hirnarealen beeinflussen und dadurch die emotionale Stabilität unterstützen.